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Was sind Borkenkäfer?

Ein Borkenkäfer ist ein Insekt aus der Familie der Rüsselkäfer, genauer gesagt aus der Unterfamilie der Borkenkäfer. Diese Käfer sind weltweit verbreitet und bekannt dafür, dass sie in die Rinde von Bäumen bohren und dort ihre Eier ablegen, was erhebliche Schäden an den Bäumen verursachen kann und ein großes Problem für die Forstwirtschaft darstellt. Borkenkäfer sind meist klein, typischerweise zwischen 2 und 5 Millimeter lang, und haben eine zylindrische Form. Ihre Farben variieren je nach Art, sind aber häufig braun oder schwarz.

Borkenkäfer
Beispiel eines Borkenkäfers

Arten von Borkenkäfern

  • Buchdrucker: Der Buchdrucker ist ein gefährlicher Borkenkäfer, der vor allem Fichten befällt. Er ist 4 bis 5,5 Millimeter lang und dunkelbraun.
  • Kupferstecher: Der Kupferstecher ist ein gefährlicher Borkenkäfer, der hauptsächlich Fichten befällt. Er ist etwa 1,5 bis 2,5 Millimeter lang und hat eine braune bis schwarze Färbung.
  • Kiefernborkenkäfer: Der Kiefernborkenkäfer ist ein gefährlicher Schädling, der vor allem Kiefern befällt. Er ist etwa 3 bis 5 Millimeter lang und braun bis schwarz gefärbt.
  • Großer Lärchenborkenkäfer: Der Große Lärchenborkenkäfer ist ein gefährlicher Schädling, der hauptsächlich Lärchen befällt. Er ist etwa 4 bis 6 Millimeter lang und dunkelbraun bis schwarz gefärbt.

Bei allen von diesen Arten bohren Weibchen sich in die Rinde, legen Eier und die Larven fressen das Holz, was die Bäume sterben lässt. Besonders problematisch sind Massenvermehrungen bei warmem Wetter und geschwächten Bäumen. Einige bringen auch oft schädliche Pilze mit.

Was macht Borkenkäfer gefährlich?

Der Borkenkäfer ist besonders gefährlich für Wälder und die Forstwirtschaft, weil er sich schnell in großen Mengen vermehren kann und durch das Bohren von Gängen unter der Rinde die Wasser- und Nährstoffversorgung der Bäume stark beeinträchtigt. Viele Arten tragen zudem schädliche Pilze in speziellen Organen, die die Bäume zusätzlich schwächen. Klimawandel begünstigt die Vermehrung der Käfer und macht gestresste Bäume anfälliger. Die Käfer sind schwer zu bekämpfen, da sie sich unter der Rinde verstecken. Diese Faktoren zusammen führen zu erheblichen ökologischen und wirtschaftlichen Schäden.

Borkenkäfer
Ein vom Borkenkäfer befallener Wald.

Welche Baumarten sind am Häufigsten befallen?

Borkenkäfer befallen besonders häufig Nadelbäume. Fichten sind stark gefährdet, vor allem durch den Buchdrucker, der in Fichtenwäldern erhebliche Schäden anrichten kann. Kiefern, insbesondere die Gemeine Kiefer, werden oft vom Kiefernborkenkäfer und anderen Borkenkäferarten befallen. Auch Tannen sind anfällig für verschiedene Borkenkäferarten, ebenso wie Lärchen, die häufig vom Großen Lärchenborkenkäfer befallen werden. Diese Nadelbäume bieten unter ihrer Rinde ideale Bedingungen für die Entwicklung der Käferlarven und sind daher besonders gefährdet.

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Was tun, wenn Bäume durch den Borkenkäfer befallen sind?

Wenn der Borkenkäfer einen Baum befallen hat, müssen Sie schnell handeln. Zuerst sollten Sie den Befall erkennen, indem Sie auf Anzeichen wie Harzfluss, Bohrmehl und kleine Löcher in der Rinde achten. Fällt ein Baum befallen auf, müssen Sie ihn sofort fällen und das Holz weit weg vom Wald lagern oder verbrennen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Entfernen Sie die Rinde, da sich dort die meisten Larven befinden, und entsorgen Sie diese ebenfalls ordnungsgemäß. Überwachen Sie regelmäßig die umliegenden Bäume und verwenden Sie gegebenenfalls Fallen zur Kontrolle der Käferpopulation. Falls notwendig, können Sie Insektizide einsetzen, jedoch mit Bedacht auf Umweltauswirkungen. Fördern Sie die Gesundheit der Bäume durch Pflege und vermeiden Sie Monokulturen, um das Risiko eines großflächigen Befalls zu minimieren.

Die Ofenakademie war unterwegs im Sauerland. Dabei erklärt Holzexperte Carl Rüther worauf es bei der nachhaltigen Forstwirtschaft ankommt. Ebenso gehen die beiden Ofenakademie-Experten auf das Problem des Borkenkäfers ein und warum er für die Forstwirtschaft so schädlich ist.

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